Curriculum Vitae

Professor Jürgen Löchter

 

Curriculum Vitae              

Autor: Prof. Dieter Kreidler

 

Internationale Tätigkeit von 1959 bis 2019: 60 Jahre internationales Engagement (Auswahl)

·      geboren 1939 in Witten, lebt in Witten und Bad Cadzand (NL)

·      1949-1952 Akkordeon-Unterricht in Witten, Weiterbildung als Autodidakt

·      1952 bis zum Studiumbeginn 1958 regelmäßig als Solist sowie in Kammermusik-Besetzungen tätig

·      1958 Studienbeginn am Staatl. anerkannten Musiklehrerseminar (heute: Hohner-Konservatorium) in Trossingen bei Prof. Hugo Herrmann, Dr. Armin Fett, Prof. Walter Hügler und Hans Rauch

·      1960 staatl. Musiklehrerexamen

·      1961 Staatl. Examen des künstlerischen Akkordeonspiels (Solistenprüfung)

       während der Studienzeit zahlreiche Aufführungen und Uraufführungen als Solist sowie als Mitglied in Kammermusik-Ensembles – unter anderem Aufführungen des 1941 entstandenen Konzert[s] für Akkordeon und Streichorchester von Hugo Herrmann mit dem Streichorchester der Musikhochschule Trossingen (Leitung Prof. Helmut Degen); Zusammenarbeit mit Fritz Jöde

·       1959 Internationales Konzert- und Rundfunkdebut gemeinsam mit dem dänischen Akkordeonisten Peter Anders- Nielsen in Dänemark bei Radio Kopenhagen und mit dem norwegischen Akkordeon- und Mundharmonika-Solisten Jørgen Sagevik: Konzertreisen durch Norwegen

·      Kooperation mit Musikern und Komponisten außerhalb des Akkordeon-Bereichs u.a. Andrzej Dobrowolski, Mauricio Kagel, Hans Ulrich Humpert, Leif Kayser, Per Nørgård, Toni Roeder, Heinz-Christian Scharper, Ladislav Kupkovic, Helmut Degen sowie mit Repräsentanten der internationalen und nationalen Akkordeonszene: Lars Bjarne-Dyremose und Jeanette Dyremose (DK), Anesti Nova (Türkei), Emil Adolfsson (Island), Stanley Darrow (USA), Prof. Walter Maurer (A), Werner Weibert (A), Hubert Kicken (NL), Frans de Bie (NL), Dr. Armin Fett (D), Heinz Gengler (D), Klaus Kronibus (D), Arnold Kutzli (D), Georg Penz (D), Karl Perenthaler (D), Hans Rauch (D), Hermann Schittenhelm (D), Hedy Stark-Fussnegger (D), Rudolf Würthner (D)

·    1959–2019 Internationale Rundfunk- und Konzerttätigkeit als Interpret unterschiedlichster Literatur- und Stilrichtungen mit Schwerpunkt Avantgarde in fast allen europäischen Ländern sowie in Südafrika, Namibia, Benin, Mexiko, USA und Russland (Konzerte – zum Teil mehrmals – u.a. in New York, Philadelphia, Atlantic City, Mexico-City, Acapulco, Johannesburg, Pretoria, Windhouk, Cotonou, Istanbul, Wien, Salzburg, Zürich, Luzern, Bern, Rom, Barcelona, Paris, Metz, Nanterre, Beauvais, Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Eindhoven, Delft, Luxemburg, Brüssel, Brügge, Kopenhagen, Odense, Aarhus, Stockholm, Oslo, Bergen, Stavanger, Prag, Reykjavik, Pula, Danzig, Kattowitz, Przemyśl, London, Moskau, Engels, Slatoust, Barnaul, Saratow, Mamentowka, Berdsk, Novosibirsk, Westmont, Leicester, Versailles, La Valletta (Malta) sowie in ca. 100 deutschen Städten (zum Teil mehrmals): u.a. Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Wilhelmshaven, Flensburg, Detmold, Bielefeld, Sennestadt, Münster, Dortmund, Bochum, Duisburg, Essen, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Wuppertal, Köln, Leverkusen, Bonn, Mannheim, Saarbrücken, Ludwigshafen, Stuttgart, Trossingen, Klingenthal, Nürnberg, Regensburg, Freiburg, München; ca. 120 Veranstaltungen in Witten

·      Bei Konzerten und Rundfunk-Aufnahmen als Erster Übernahme der basso continuo-Stimme auf dem Akkordeon in barocken Orchesterwerken durch Jürgen Löchter

·      Präsentation neuer von Jürgen Löchter entwickelter Akkordeon-Balg-spieltechniken

·     Auftritte in renommierten Konzerthäusern, u.a. Hamburger Staatstheater, Musikhalle Hamburg, Beethovenhalle Bonn, Gürzenich Köln, Philharmonie Köln, Theatre Sarah Bernard Paris, Mailänder Scala, Philharmonie Essen, Städtischer Saalbau Witten, Odd Fellow Paläet Kopenhagen, Historische Stadthalle am Johannisberg Wuppertal, Tonhalle Düsseldorf, Großer Glockensaal Bremen, Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen, Allmendhalle Luzern, Deutschlandhalle Berlin, Musikhalle Metz

·    1959–1969 Gewinner und Preisträger nationaler und internationaler renommierter Solistenwettbewerbe in Trossingen, Baden-Baden, Bensheim, Köln, La Valletta (Malta), Versailles, Leicester und New York;

·      1960 staatliche Musiklehrerprüfung in Trossingen

·      1961 staatliche Prüfung des künstlerischen Akkordeonspiels (Solistenprüfung) in Trossingen

·    1961 Gewinner des vom Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR)  ausgeschriebenen Solisten-Wettbewerbs für Musiker aller Instrumentengattungen, erste Fernseh-Auftritte, Zusammenarbeit u.a. mit dem SWF – Unterhaltungsorchester mit Eigenkompositionen

·      19621996 freier Mitarbeiter des WDR Köln in mehreren Abteilungen (erster Akkordeonist mit Einspielungen von Avantgarde-Kompositionen) u.a. mit Sendungen zahlreicher Eigenkompositionen – Vorstellung seiner avantgardistischen Werke in Sendungen wie Komponisten unseres Landes und Musikszene West – hunderte Aufnahmen von Werken von über 60 Komponisten darunter Nørgård, Niehaus, Bartow, Kupkovic, Roeder, Kagel, Löchter, Trojan, Ruthenfranz, Lundquist, Herrmann, Dobrowolski, Humpert, Kirmße, Pospíšil, Hovhaness, Schaper, Camillieri, Olsen, Tscherepnin – zahlreiche Schallplatten-, MC- und CD-Einspielungen sowie Hörspielmusik

·    Von 1963 bis 2019 Jury-Vorsitzender im In- und Ausland – auch Übersee – bei Solo-, Kammermusik- und Orchesterwettbewerben, u.a. bei Jugend musiziert (Regional-, Landes- u. Bundeswettbewerben), den World Music Festivals in Innsbruck, beim Accordeon-International in Reinach (Schweiz), dem Deutschen Orchester-Wettbewerb (Landes- und Bundeswettbewerb), dem Deutschen Akkordeon-Musikpreis (Regional-, Landes- u. Bundeswettbewerb); Lehrgangsleiter mehrerer Musikakademien im In- und Ausland, Seminarleiter in den USA sowie im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland, einschl. Sibirien

 ·     Von 1963 – 2002 Lehrgangsleiter an mehreren Musikakademien im In- und Ausland, Seminarleiter in den USA sowie im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland (einschließlich Sibirien)

·      1963 Mitglied und Solist des Orchesters des Hauses Hohner (Leitung Rudolf Würthner)

·      1963 Gewinner des Deutschen Akkordeon-Solistenwettbewerbs in Trossingen

·     1963 Träger des erstmals verliehenen Hugo Herrmann-Preises durch die Stadt Trossingen; Ehrung in Witten durch den damaligen Oberbürgermeister Fritz Reincke

·      1964 (Januar) 1966 (Dezember) Lehrtätigkeit in Trossingen am Staatl. anerkannten Musiklehrerseminar (heute: Hohner-Konservatorium)

·   1965 aufgrund seines Erfolges bei den von der Confédération Internationale des Accordéonistes (CIA) durchgeführten Akkordeon-Weltfestspiele in La Valletta (Malta) – Ehrung in Witten durch den damaligen Oberbürgermeister  Fritz Reincke – anschließend erste USA-Konzertreise mit dem amerikanischen Akkordeonisten Stanley Darrow

· 1965 als einziger deutscher Musiker im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland Teilnehmer eines Gemeinschaftskonzerts mit Musikern aus Ländern der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in Cotonou (Dahomey), heute Benin, mit Rundfunkübertragungen sowie Löchter-Interview über den gesamten afrikanischen Kontinent

·      1965 u. 1966 solistische Auftritte bei Botschafter – Empfängen in Bonn durch die Bundesrepublik Deutschland

·     1965 bis 1979 Solo-Konzerte an deutschen Musikhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Verbindung mit Fachseminaren zur erfolgreichen Integration des Akkordeons in die Lehrpläne dieser Institute

·      1967 Solokonzert im Rahmenprogramm der Bayreuther Wagner-Festspiele

·    19671999 als Musikpädagoge und Direktor (ab 1983) der Musikschule der Stadt Witten tätig: Löchter-Schüler wurden bei nationalen Solisten- und Kammermusikwettbewerben (u.a. Jugend musiziert auf Regional-, Landes- u. Bundesebene), bei dem Deutschen Akkordeon-Musikpreis auf Regional-, Landes- u. Bundesebene) sowie bei internationalen Solisten- und Kammermusik-Wettbewerben Gewinner und Preisträger

 ·      1967–1972 Initiator und Mitwirkender als Solist bei Konzertveranstaltungen in Witten mit Musikern aus Deutschland, der CSSR (Prager Kinderchor), Dänemark, Schweden, Niederlande, USA und Russland zu teilweise gemeinsamen Werkaufführungen (z.T. Eigenkompositionen) u.a. zugunsten des Saalbaufonds (Saalbauverein Witten e.V.)

·  19672000 Aufführung durch Jürgen Löchter der Per Nørgård – Kompositionen Anatomic Safari (Deutsche Erstaufführung 1968 in Trossingen), Saret (Deutsche Erstaufführung in Witten) und in 20 weiteren Städten Deutschlands (u.a. in Berlin, München, Köln, Dortmund, Remscheid, Ditzingen, Bochum) sowie in Dänemark, Schweden, Jugoslawien und Russland

·    1969 Als Solist mit Aufführungen u.a. eigener Kompositionen gemeinsam mit dem Ersten Kölner Akkordeonorchester 1935 (Leitung: Heinz Gengler) Konzerte in 17 Städten Südafrikas und im heutigen Namibia, u.a. in Johannesburg, Pretoria, Charlestonville, Windhoek sowie Schallplattenaufnahmen in Johannesburg u.a. mit Eigenkompositionen. Zusammen als Solist mit dem Ersten Kölner Akkordeonorchester in den 60er Jahren (ab 1963) und 70er Jahren Konzerte in ca. 30 Städten Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande und Dänemark; zahlreiche Rundfunkaufnahmen beim WDR Köln

·   1971 Westfalentag aus Anlass 25 Jahre Nordrhein-Westfalen in Hamm: Aufführung von Eigenkompositionen während der Festveranstaltung

·      1973 Staatl. pädagogisches Examen an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Münster

·    1974 u. 1976 Mitwirkung als erster Akkordeonist in kammermusikalischen Besetzungen – vom Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR) initiiert – im Programm der weltweit renommierten Wittener Tage für neue Kammermusik – 1976 gemeinsam mit Marcus Wilkmann

· 1974 Eröffnung des Städt. Saalbaus Witten (Rohbau) als Mitglied eines Kammermusik-Ensembles des Westdeutschen Rundfunks Köln (WDR)

·     1977 Gründer u. Leiter der professionellen gruppe neue musik witten (Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon), Josef Vozdánsky (Klarinette/Saxophon). Peter Holtzmann (Violoncello) und Toni Roeder (Percussion); zahlreiche Konzerte und Rundfunk-Aufnahmen

·     1979 Gründer und Leiter des professionellen Kammerorchesters Witten mit Aufführungen in Witten – Konzerte und Uraufführungen u.a. von Kagel, Nørgård, Roeder, Löchter, Xenakis, Strawinsky, Ruthenfranz, Hoch, Crumb, Diamond, Ligeti, Hindemith, Zender und Paul

·  Improvisations-Konzerte (Solo und in Kammermusikbesetzungen); Themen wurden vom Publikum spontan vorgegeben

·      1978–2007 Jürgen Löchter  Mitglied im Musikausschuss des Deutschen Harmonika-Verbandes (DHV), des Deutschen Musikrats und den Wettbewerbsausschüssen von Jugend musiziert (Regional-, Landes- und Bundesebene)

·      1978 u.a. UA der Löchter-Komposition Reflections I in Witten

·      1978 Mexiko-Konzertreise mit Dietrich Wolfram (Mundharmonika)

·      1979–1996 Mitglied renommierter in- und ausländischer Ensembles für Neue Musik wie etwa Musique vivante Paris, bonner ensemble für neue musik, gaudeamus – Streichquartett (NL), Freskquartett (S) und vom WDR initiierter Ensembles; Zusammenarbeit mit Komponisten wie Mauricio Kagel, Ladislav Kupkowic, Andrej Dobrowolski, Per Nørgård, Leif Kayser, Manfred Niehaus und Hans Ulrich Humpert, Konzerte und Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland u.a. auch Aufführungen von Löchter-Kompositionen

·      von 19802001 Lehrbeauftragter der Musikhochschule Köln (Studenten Prof. Löchters wurden bei nationalen und internationalen Solisten- und Kammermusikwettbewerben Sieger und Preisträger); ca. 30 eigene sol- Auftritte u.a. mit Eigenkompositionen, u.a. in der Historischen Stadthalle Wuppertal

·      1984 UA in Remscheid der 1929 entstandenen Hugo-Herrmann – Kompo-sition Spielmusik, op. 57 I für Querflöte und Akkordeon (Vorspiel – Wie ein Menuett – Tanz – Song – Nocturne – Ländler – Toccatina burlesco):  Ingo Nelken, Querflöte; Jürgen Löchter, Akkordeon

·      1984 In Remscheid Duo For Accordion And Piano (Impromptu – Rondo) von Rovsing Olsen: Jürgen Löchter, Akkordeon; Heinz-Peter Dobbelstein (Klavier)

·      1984–1987 Zahlreiche Verbandsauszeichnungen

·      In den 80er u. 90er Jahren Zusammenarbeit mit dem Musiker, Komponisten und Produzenten Andreas Gasse (CD-Produktionen)

· 1984–2010 u.a. durch Kammermusik-Kompositionen mit gesellschaftspolitisch-sozialkritischem Hintergrund Erweiterung der Akkordeon-Literatur durch Erschließung neuer Bereiche (s. Hauptwerke) – bei sämtlichen genannten Kompositionen war Jürgen Löchter als Akkordeonist beteiligt;

Auswahl:

Ø  1984 Reaction to an object found (gegen die fortschreitende Umweltzerstörung) 30 min. Komposition für Akkordeon, Sologesang und Dia-Vortrag (Bildmaterial: Greenpeace), Text: Su Schi wurde von Jürgen Löchter (Akkordeon) und wechselnden Sängerinnen und Sängern, u.a. Gisela Winkler, Almuth Lucia Stümke, Annette Espe, Béatrice Bérger, amerikanische und russische Sängerinnen (u.a. aufgeführt in Witten (zehnmal), Wuppertal (zweimal), Remscheid, Dortmund,, Bochum, Köln, Stuttgart, Saarbrücken, München, Klingenthal, Reinach (Schweiz), Beauvais (Frankreich), London, Moskau (zweimal), Slatoust (Südural), Barnaul (Sibirien) und vom Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR)  gesendet.

Ø  1987 Rezitativo `87 (gegen Vereinsamung) UA Witten

Ø  1989 Reflections II – UA Witten

Ø  1992 Elaboration I – UA Witten – (gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit) Aufführungen dieser 40 min. Komposition u.a. auf dem Rathausplatz Witten sowie in der Landesmusikakademie Remscheid nach dem Brandanschlag in Solingen; Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon), Anke Löchter (Saxophon), Anja Löchter und Heinz-Peter Dobbelstein (Rezitation); gleiche Besetzung bei Nachfolgeveranstaltungen

·       1986 Gründer und Leiter (bis 1990) des Landesjugend-Akkordeon-orchesters NRW in Witten; zahlreiche Konzerte in Witten u.a. mit Aufführungen von Löchter-Kompositionen, auch Aus Anlass des 90. Geburtstages von Hugo Herrmann; Konzerte u.a. auch in Remscheid (Bundesakademie), Heek (Landesmusikakademie), Berlin (Deutschlandhalle), Köln (Gürzenich)

·     1986 Aufführung von Robert Ruthenfranz-Kompositionen in Witten von Jürgen Löchter (Solist) und der von ihm gegründeten und geleiteten gruppe neue musik witten (Kammer-Orchester Witten)

·      1988 Bundesverdienstkreuz

·      1991 Professur an der Hochschule für Musik Köln

·   1991 Kompositionspreis Bronze Amadeus des Wettbewerbs Musik Kreativ (eine Initiative des VDM – Verband Deutscher Musikschulen e.V.) für Reaction to an object found (Verleihung in Saarbrücken): Jürgen Löchter, Akkordeon; Almut-Lucia Stümke, Sopran; Technik, Heinz-Peter Dobbelstein

·      1992 Elaboration I – UA Witten – (gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit), Aufführungen dieser 40minütigen Komposition u.a. auf dem Rathausplatz Witten sowie in der Landesmusikakademie Remscheid nach dem Brandanschlag in Solingen; Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon), Anke Löchter (Saxophon), Anja Löchter und Peter Dobbelstein (Rezitation); gleiche Besetzung bei Nachfolgeveranstaltungen

·    1992 Konzerte u.a. mit Löchter-Werken (Reaction to an Object Found sowie Elaboration I (Besetzung: Jürgen Löchter, Akkordeon; Anke Löchter, Saxophon und Heinz-Peter Dobbelstein, Gesang und Rezitation) in Wittens Partnerstädten Barking-Dagenham (England) und Beauvais (Frankreich)

·  1991 und 1994 Prof. Jürgen Löchter war Initiator der von der Stadt Witten und dem Deutschen Akkordeonlehrerverband (DALV) mit seinem Präsidenten Dr. Wolfgang Eschenbacher durchgeführten und international frequentierten Hugo Herrmann-Solistenwettbewerbe für Akkordeonisten mit jeweils eigenen solistischen Auftritten Löchters und Aufführungen eigener Werke bei den Festveranstaltungen; 1991: Reaction To An Object Found, Jürgen Löchter, Akkordeon; Almut-Lucia Stümke, Sopran; Heinz-Peter Dobbelstein, Technik; 1994: Cyankali – Filmmusik von Jürgen Löchter live durch die gruppe neue musik witten, Leitung: Jürgen Löchter (Besetzung: Anke Löchter, Saxophon; Matthias Schwarze, Akkordeon; Stefan Güth Klavier, Gerhard Giel, Cembalo; Dietmar Ihrig, Violoncello; Heinz-Peter Dobbelstein, Kontrabass; Toni Roeder, Percussion

·     1993 Solistische Aufführung eigener Werke innerhalb der Interkulturellen Woche in Witten („Viele Kulturen – eine Zukunft“); Aufführung von Eigenkompositionen im In- und Ausland; Beginn der Zusammenarbeit mit dem Wittener Musiker u. Pädagogen Thomas Maag

·     1994 Cyankali – Filmmusik von Jürgen Löchter live zum 1930 unter der Regie von Hans Tintner gedrehten Film, Ausführung: gruppe neue musik witten, Leitung: Jürgen Löchter, Aufführungen während der Wittener Filmkonzerte 1994 (Juni) und beim 8. Hugo Herrmann-Wettbewerb (Oktober)

·     1995 Solist bei dem Internationalen Akkordeon-Festival in Moskau mit zweimaliger Aufführung seiner Komposition gegen die fortschreitende Umweltzerstörung (nach Tschernobyl) Reaction to an object found

·      1996 Evocation (Zum Gedenken an die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe) UA in Witten. Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon), Anke Löchter (Saxophon), Anja Löchter (Rezitation)

·     1996 Eröffnung von Haus Witten mit Eigenkompositionen sowie Komposition für die Grundsteinlegung durch den Bürgermeister der Stadt Witten Klaus Lohmann MdB in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von NRW, Johannes Rau. Der autografe Notentext der Löchter-Komposition wurde in den Grundstein von Haus Witten eingemauert.

·   1996 Beginn der Zusammenarbeit bei Konzerten, Rundfunk-Aufnahmen u. CD-Produktionen mit dem Konzert-Gitarristen und Komponisten Prof. Dieter Kreidler (Dekan der Hochschule für Musik und Tanz, Köln, Standort Wuppertal) u. dem Konzertsänger Günter Lesche

·      1996–2002 im Auftrag des Deutschen Innenministeriums neun Reisen nach Russland (unter anderem nach Sibirien) gemeinsam mit dem Konzertsänger Günter Lesche zu Solo-Konzerten und Seminar-Leitungen unter anderem mit Aufführungen eigener Werke zur Förderung der deutschen Kultur; weitere Zusammenarbeit und Konzertaufführungen durch Jürgen Löchter und Günter Lesche verbunden mit  Rundfunk-, CD- und MC-Produktionen in Deutschland bis 2010

·     1997 „Von den Steinen, die brennen“; die im Studio für elektronische Musik der Musikhochschule Köln von M.W. Humpert realisierte Klanginstallation KUNSTKLANGRAUM in der Interpretation von M. Schoof (Trp.), D. Manderscheid (Bass) u. J. Löchter (Akk.) wurde als Rundfunkbeitrag „Musik des besonderen Klangs“ (Neue elektronische Sprachkomposition) am 10.1.1997 vom WDR Köln gesendet und war täglich vom 19.4.1997 bis 5.10.1997 auf der Bundesgartenschau in Gelsenkirchen zu erleben.

·     19971998 mit Kompositionen zu Marie und Woyzeck (nach Georg Büchner) in Zusammenarbeit mit dem Teatro dell´ Attimo weltweit erste Akkordeon-Bühnenmusiken zu Avantgarde-Tanzstücken mit Aufführungen in Witten und Dortmund; Choreographie: Christopher Hustert (Witten)

·    1998 Beginn der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Akkordeonisten u. Komponisten Peter Frey, Initiator und Organisator des Wettbewerbs Accordion International Competition for Soloists sowie Gründer und langjähriger Leiter des Musikstudio Frey, Reinach (Schweiz), in Reinach, zahlreiche Löchter-Seminare für Studierende und Schüler des Musikinstituts

·     1999 Elaboration II – Benefiz-Veranstaltung und Spendenaktion für die türkischen und griechischen Erdbebenopfer und Versteigerung des Gemäldes Elaboration des Wittener Künstlers Dieter Ullrich, spontan der Live-Musik nachempfunden; Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon) und Gerhard Giel (Percussion)

·      seit 2001 tätig als freischaffender Musiker, Komponist und Musikpädagoge mit zahlreichen Meisterkursen weltweit

·    2001 Auftritt mit Günter Lesche in Altenberg vor Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages, des nordrhein-westfälischen Landtages u. dem Erzbischof von Köln Kardinal Meisner)

·    2002 Festakt der Stadt Witten im Märkischen Museum zum 50jährigen Bühnenjubiläum des Wittener Solisten, Komponisten und Pädagogen; Laudator: Bürgermeister der Stadt Witten Klaus Lohmann

·   2002 Aufführung von Löchters Lasker-Schüler-Epigrammen während des X. Else-Lasker-Schüler-Forums in Wuppertal (Jürgen Löchter, Akkordeon; Topsy Küppers, Rezitation), Übertragung im Deutschlandfunk; weitere Aufführungen in Bochum, Witten und Wuppertal;

·       2004 Verleihung der Ehrennadel der Stadt Witten in Gold Für hervorragende Verdienste um die Stadt Witten

·      2005 Die Maske (Text: Armin T. Wegner) – Gegen die Vertreibung der Armenier – Aufführungen unter anderem in Bochum (UA) und Witten; Besetzung: Jürgen Löchter (Akkordeon) und Günter Lesche (Gesang)

·   2005–2010 Zusammenarbeit mit dem Wittener Schriftsteller Hugo Ernst Käufer; zahlreiche Vertonungen u. Aufführungen (Witten / Bochum / Essen)

·      2006 Aufführung eigener Kompositionen in Witten zu Themen wie Denk-mal-Tage („Vergessene Geschichte? – Der Republik verpflichtet“) u.a. mit Dr. h.c. Klaus Schütz, Regierender Bürgermeister von Berlin a.D.

·      2006 Aufführung Die Maske von Jürgen Löchter für Akkordeon und Gesang (Text: Armin T. Wegner) zum Thema „Von einem, der mitgemacht hat“ (Eine Jugend unter Hitler) – TV-Dokumentation über den Wittener Zeitzeugen Walter Baltes – Ausführende: Jürgen Löchter (Akkordeon), Günter Lesche (Gesang)

·     2006 Beginn der Zusammenarbeit mit dem polnischen Akkordeonisten und Rektor der Musik-Akademie Kattowitz (Polen) Prof. Joachim Pichura und dem tschechischen Akkordeonisten u. Komponisten Prof. Milan Blahá, Musikhochschule Prag

·      2007 Frédéric Chopin-Medaille, verliehen von der polnischen Regierung – zum ersten und bislang einzigen Mal an einen Akkordeon-Solisten weltweit – für sein Lebenswerk; überreicht in Witten durch Prof. Dr. Lech Puchnowski, Warschau (Vorsitzender des Polnischen Kulturausschusses des zentralen Komitees für akademische Kaderbildung der polnischen Regierung sowie Beauftragter des akademischen Senats und des Rektors der Frédéric Chopin-Musikakademie, Warschau)

·      2008 Aufführungen von Eigenkompositionen während des XIV. Else-Lasker-Schüler-Forums 2008 in Wuppertal; Zwei Auftritte mit Eigenkompositionen (mit Günter Lesche, Bariton) im Hospiz Recklinghausen

·      2008 Vorträge und Aufführung eigener Werke im In- und Ausland

·      2009 50-jähriges internationales Solistenjubiläum – Festveranstaltung mit Löchter-Werken in Witten – Laudator: Klaus Lohmann, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Witten

·    2009 zahlreiche Konzerte mit Aufführung eigener Kompositionen im In- und Ausland; Vorträge über Löchter-Kompositionen an der Musikakademie Kattowitz und Przemyśl (Polen)

·      2009 UA 8 Fragmente (zu: Jossel Rakovers Wendung zu Gott von Zvi Kolitz): Jürgen Löchter (Akkordeon), Bochum

·      2010 – 2018 Präsident der „European Accordion Federation“ (EAF)

·      2010 Solo-Auftritte mit eigenen Kompositionen in der Philharmonie Köln

·      2010 Im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhrgebiet UA seiner Werke Hoffnung ist… (gegen den Krieg) und Jenseits des Schweigens (ars moriendi – ars vivendi), Text: Hugo Ernst Käufer in der Philharmonie Essen; Ausführende: Jürgen Löchter (Akkordeon), Günter Lesche (Gesang), Susanne Dieterich (Rezitation); weitere Aufführungen unter anderem sieben mal in Witten (u.a. Zeche Nachtigall) mit Jürgen Löchter, Günter Lesche, und Hugo Ernst Käufer (Rezitation) und in Bochum dreimal mit wechselnden Rezitatoren

·      2011–2015 Solo-Konzerte mit Aufführungen eigener Kompositionen in Deutschland und in der Schweiz

·      2012 UA in Essen: Five Aphorisms von Jürgen Löchter (nach: Die Katharer), Jürgen Löchter (Akkordeon)

·     2013 UA in Witten der Löchter-Komposition Salute In memoriam Erich Schöppner  (Hommage for a Champ) – Zur Erinnerung an den Wittener Weltklasse-Boxer (1932 – 2005) – Solist: Jürgen Löchter

·      2013 Aufführung der Löchter-Komposition Thema mit Variationen während der Wiener Festspielwochen

·      2014 UA seiner Violin-Kompositionen Aria und Toccata und Scherzo anlässlich des Stadtjubiläums 800 Jahre Witten: durch die Wittener Violinistin Nora Isabel Schreckenschläger, der beide Werke gewidmet sind.

·      2015 Solo-Auftritte in Deutschland

·   2016 Merit Award der Confédération Internationale des Accordéonistes (CIA) – für sein künstlerisches Schaffen (Verleihung in Innsbruck)

·      2017 Solo-Auftritte mit eigenen Werken in Deutschland

·     2018 Solistische Auftritte mit Eigenkompositionen; Jury-Vorsitzender bei nationalen / internationalen Wettbewerben, u.a. beim Landesmusikfest in Leverkusen und zum achten Mal beim 9. Accordion International Competition for Soloists in Reinach AG, Schweiz (Pflichtstücke von Jürgen Löchter); Vorstellung von Löchter-Kompositionen durch den Komponisten an der Akademia Muzyczna (Musikakademie Kattowitz)

·      2019 Aufführungen eigener Werke im In- und Ausland